Foto: Blinder führt Sehende mit Augenbinde

Besseres Service: Die BKS Bank hebt sich ab


Banken sind einander in ihrer Dienstleistung grundsätzlich ähnlich. Mit barrierefreier Zugänglichkeit zu all ihren Angeboten setzt die BKS Bank ein starkes Zeichen konsequenter Kundenorientierung und hebt sich so vom Mitbewerb ab.Eingang der BKS-Bank in Graz

„Die BKS Bank möchte eine Bank für alle sein und niemanden ausschließen", begründet Vorstandsdirektorin Mag.Dr.Herta Stockbauer den Auftrag, die Landesdirektion und Filiale in der Kaiserfeldgasse in Graz auf Barrierefreiheit hin überprüfen zu lassen. „Und wir werden Schritt für Schritt weitermachen", legt die Bankmanagerin auch für die Zukunft eine klare Linie vor.

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Schule für Alle

Mit CEDOS Barrierefreiheit Berührungsängste ab- und Sozialkompetenz aufbauen

„Barrierefreiheit beginnt im Kopf und bietet Lebensqualität für alle", ist das CEDOS-Team überzeugt. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter bei CEDOS haben selbst eine Behinderung und wissen genau, worauf es für Menschen mit Behinderung im Alltag ankommt.

Erlebnis- und Sensibilisierungsworkshops für Schulen
• Kinder, Jugendliche und LehrerInnen spüren, dass es Freude macht von Menschen mit Behinderung mehr zu erfahren.
• Sie lernen ohne Druck, wie sie sich sowohl im Schulalltag, als auch im späteren Leben in der Begegnung mit behinderten Menschen ungezwungen und normal verhalten können.
• Durch praktische Übungen werden SchülerInnen nicht nur für verschiedene Zielgruppen sensibilisiert, sondern auch in ihrer Gemeinschaft gestärkt.
• Teambuilding - Aufgaben tragen zum „Wir - Gefühl" in der Klassengemeinschaft und zu erhöhter seelischer Gesundheit bei.

Schulen werden vom CEDOS Team auch gerne mit lebendigen und individuellen Workshops und Vorträgen, sowie bei der Durchführung von Projekten zum Thema Behinderung und Barrierefreiheit unterstützt!

 

 

Geschafft! Der 100-ste barrierefreie Tourismus-Betrieb ist online.

„Steiermark für alle“, die Initiative von Steiermark Tourismus für barrierefreie
Urlaubsangebote, feiert ihr erstes Jubiläum. Das Seminar Hotel RETTER**** wurde von Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer als 100. barrierefreier Betrieb geehrt.Hermann Schützenhöfer überreicht Ulli und Hermann Retter die Urkunde als barrierefreier Tourismusbetrieb

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Anbieter barrierefreier Naturangebote erhalten Orientierungshilfe


Informationsbroschüre gibt Tipps zur barrierefreien Gestaltung von Naturräumen

Ein 7-köpfiges Autorenteam hat unter persönlichem und freiwilligem Engagement in mehr als einjähriger Arbeit sein Fachwissen zusammengetragen und in der Orientierungshilfe für barrierefreie Naturangebote vereint.
„Die Broschüre soll bei der Planung eines barrierefreien Naturangebotes helfen und eine Übersicht über die unterschiedlichen Gästegruppen liefern.", meint CEDOS Projektkoordinatorin Mag.(FH) Karoline Krauland, die als Koautorin an dem Ratgeber mitgewirkt hat. „Außerdem werden mit Hilfe vieler Fotos die wichtigsten Anforderungen an ein Angebot für alle Menschen übersichtlich gezeigt, z.B. für Wege, Rastplätze, Aussichtstürme oder sonstige Infrastruktur."

Die Broschüre wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und von der Wirtschaftskammer Österreich, unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten zum Thema Barrierefreiheit im Rahmen der Workshopreihe "Barrierefreies Reisen für alle - Eine Chance für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft" herausgegeben.

Ab sofort kann die neue und ausführliche Informationsbroschüre über die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft unter bstf@wko.at, sowie bei der Tourismus-Servicestelle unter barrierefreiesreisen@bmwfj.gv.at bestellt oder hier heruntergeladen werden.DieAutorinnen präsentieren die Broschüre für barrierefreie Naturangebote


Die Autorinnen und Autoren präsentieren stolz ihr Werk
v.l.n.r.: Hermann Gigler (ÖAR), Mag. (FH) Karoline Krauland (atempo-CEDOS), Erika Plevnik (ÖZiV), Mag. Maria Aigner (WKO), DI Johannes Kunisch (oö. Akademie für Umwelt und Natur) Nicht am Bild: Sonja Heitzenberger (access4all), Mag. Verena Langer (Österreichische Naturparke)

 

Caritas Schule Graz gewinnt den Help-Award der Steirischen Schülerunion

"Barrierefreiheit beginnt im Kopf!" ist sich das Gewinnerteam der Caritas Schule Graz sicher und freut sich über den Help-Award und als Hauptpreis einen Erlebnis-Workshop von Cedos.
Beim Siegerprojekt geht es speziell um die Verbesserung von Getränkeautomaten, die vor allem für Menschen mit Behinderung eine erhebliche Hürde darstellen.
Bei der Verleihung des Help-Awards der Steirischen Schülerunion am 21. Mai in der Fachschule für Sozialberufe Caritas Graz, konnte neben der Vizepräsidentin des Landesschulrats Dipl-Päd. Elisabeth Meixner auch Herrn Gemeinderat Mag. Mario Kowald begrüßt werden, die beide ihre Unterstützung für die Anliegen der Schüler zeigten.
Das Thema "Barrierefreie Schule" ist eines der Hauptanliegen der Steirischen Schülerunion im Schuljahr 2009/10. Die größte steirische Schülerorganisation möchte mit der Verleihung des Help-Awards den Schulalltag der Mitschüler mit Behinderung erleichtern und startete daher einen Ideenwettbewerb an den Schulen der grünen Mark.
Die Organisatoren Landesobfrau Marlene Vukmanic und Lena Feldhofer freuen sich, dass sich Steiermarks Schüler zum Thema Barrierefreiheit engagieren. "Mit diesem Projekt haben wir einen wichtigen Meilenstein in Richtung einer barrierenfreien Schule gesetzt. Wir stehen für Ideen, die realistisch sind und auch umgesetzt werden und nicht nur leere Worte bleiben.", so Landesobfrau Vukmanic.Mag.Karoline Krauland überreicht einen Workshop Gutschein an die Gewinner von der Caritas Schule in Graz


Das Siegerteam: Melanie Löffler, David Lanzenbacher, Sebastian Stangl, Claudia Lanzenbacher und Mag. Birgit Grundner - Mag.Karoline Krauland von CEDOS

 

 

 

 

Tausche Barrierefreiheit gegen Gastro-Bedarf

14 Unternehmen und 16 NGOs trafen am Dienstag, dem 4. Mai, im Logistikzentrum der Eine Welt Handel AG aufeinander um Tauschgeschäfte abzuschließen, von denen beide Seiten gleichermaßen profitieren. Getauscht wurden Know-How, Produkte und Dienstleistungen aber auch Arbeitskraft. Die Frage nach Geldspenden war jedoch tabu. Ziel der Veranstaltung war es kreative Kooperationen zwischen Profit-Unternehmen und Non-Profit-Organisationen anzuregen, die nicht auf monetären Mitteln beruhen.atempo Geschäftsführerin Walburga Fröhlich beim Tauschhandel

Die CEDOS-Angebote - insbesondere die Profi-Analysen und Sensibilisierungs-Workshops - waren dabei von Unternehmensseite stark gefragt. Ganze 6 Tauschhändel konnten in den wenigen, speed-dating-ähnlichen Verhandlungssequenzen abgeschlossen werden.
Eingetauscht hat CEDOS dabei Gastro-Ausstattung und Deko-Artikel für das geplante atempo-Lokal, Unterstützung beim Siedeln an den neuen Standort, Möbel, MitarbeiterInnen-Fortbildung und Energieberatung.

Spannender Grund-Tenor von Seite der Wirtschaft: "Wir haben gar nicht gewußt, dass es solche interessanten Angebote zum Thema Barrierefreiheit gibt!" 

 

 

Über Behinderung lachen?

Mitarbeiterinnen der Gemeinde St.Peter im Sulmtal beim blind breakfastUngewöhnliche Szenen spielten sich jüngst im Gemeindeamt von St.Peter im Sulmtal ab. Eine ganze Gruppe blinder Menschen frühstückte, wo sonst gearbeitet wird und erheiterte sich gar noch an der Schwierigkeit Marmelade auf die Semmel anstatt den eigenen Ärmel zu schmieren. Skandalös? Pietätlos? Nein,

Blind Breakfast - Frühstück im Dunkeln

mit Didi Ogris war angesagt. Als eine der ersten nutzte die Sulmtaler Gemeinde den Treuebonus 2010 für CEDOS-Partnergemeinden. Bürgermeister Alois Painsi hatte nicht nur das Team der Gemeinde sondern auch gleich Kindergärtnerinnen und Schulpersonal zu dieser lustvollen und erkenntnisreichen Form des Erfahrungslernens eingeladen.
Wie schaffe ich es „blind" Kaffee einzuschenken, ohne dass die Tasse überläuft?
Erkenne ich die Marmelade auf meiner Frühstückssemmel auch wenn ich die Farbe nicht sehen kann?

Berührungsängste mit Menschen mit Behinderung beruhen meist auf Unsicherheit aufgrund von fehlendem Wissen und der angelernten Scheu, einfach nachzufragen.
Wie lösen blinde Menschen die Probleme des Alltags vom Essen bis zum selbständigen Finden der passenden Kleidung, vom Uhr-Ablesen bis zur Orientierung?

Das zweistündige „Blind Breakfast" mit Dietmar Ogris gibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von CEDOS-Gemeinden, aber auch deren Gemeinderätinnen und -räten Gelegenheit, auf lustvolle und unterhaltende Art jede Menge Wissen und Erfahrung zum Thema Behinderung zu sammeln. Frei nach dem Motto: Fragen Sie, was Sie schon immer wissen wollten, sich aber nie zu fragen getrauten.

Ach ja: Das Gemeinde-Team von St.Peter kann es bestätigen. Lachen über die eigene (simulierte) Behinderung ist ganz und gar nicht diskriminierend. Im Gegenteil: Dieses Lachen kann Barrieren im Kopf abbauen und einen neuen, unverkrampften Zugang zum Thema eröffnen. „Die Veranstaltung hat bei unseren KollegInnen - nicht zuletzt durch die unnachahmliche und äußerst charmante Art von Didi Ogris - einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und die MitarbeiterInnen - glaube ich - durchaus für die Problematik sensibilisiert", zieht Bgm.Alois Painsi eine positive Bilanz.

 

 

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