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Besseres Service: Die BKS Bank hebt sich ab


Banken sind einander in ihrer Dienstleistung grundsätzlich ähnlich. Mit barrierefreier Zugänglichkeit zu all ihren Angeboten setzt die BKS Bank ein starkes Zeichen konsequenter Kundenorientierung und hebt sich so vom Mitbewerb ab.
„Die BKS Bank möchte eine Bank für alle sein und niemanden ausschließen", begründet Vorstandsdirektorin Mag.Dr.Herta Stockbauer den Auftrag, die Landesdirektion und Filiale in der Kaiserfeldgasse in Graz auf Barrierefreiheit hin überprüfen zu lassen. „Und wir werden Schritt für Schritt weitermachen", legt die Bankmanagerin auch für die Zukunft eine klare Linie vor.
Der erste Schritt auf dem Weg zur barrierefreien Bank war eine umfassende CEDOS-Analyse. Dabei testete und analysiert das aus drei Personen bestehende CEDOS-Team - zum großen Teil selbst Menschen mit Behinderung - die Zugänglichkeit des Gebäudes, den Schalterbereich, aber auch die MitarbeiterInnen- und KundInnenbüros, sowie die Sanitäranlagen ganz praktisch und analysierte mittels eines standardisierten Fragebogens alle Details. Ein umfassender Bericht mit Fotodokumentation und inklusive einer Reihe von Verbesserungsvorschlägen für konkrete Umsetzungsmaßnahmen rundete das CEDOS- Leistungsspektrum ab. Rolli_Check in der BKS-Bank, Kundin im Rollstuhl kann den Bankomat bedienen
„Wir haben viele hilfreiche Verbesserungsvorschläge bekommen, die wir gerne annehmen", zeigte sich Direktor Werner Boruta als Initiator der Aktion vom Ergebnis angetan und setzt gleich nach: „Aus diesem Grund wird zukünftig schon bei der Planung von Um- oder Neubauten darauf geachtet werden, dass das Thema Barrierefreiheit mitbedacht und auch umgesetzt wird. Unsere Motivation ist groß!"
Durchaus interessant ist auch die Vorgeschichte zu dieser BKS-CEDOS-Kooperation: Auf einem von der Nachhaltigkeitse-Plattform rerspACT organisierten „Marktplatz der guten Geschäfte" im Mai hatten Non-Profit-Organisationen und Profit-Firmen Gelegenheit Tauschgeschäfte miteinander abzuschließen. Dabei werden Leistungen, Know-How und Produkte untereinander getauscht - Geldgeschäfte hingegen sind verpönt. Ziel der Veranstaltung war es kreative Kooperationen zwischen Profit-Unternehmen und Non-Profit-Organisationen anzuregen.
Der spannende Grundtenor der Wirtschaftsunternehmen auf die CEDOS-Tausch-Offerte am Marktplatz: „Wir haben gar nicht gewußt, dass es so spannende Angebote zur Barrierefreiheit und zur Sensibilisierung im Umgang mit Menschen mit Behinderung gibt!"

 

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Anbieter barrierefreier Naturangebote erhalten Orientierungshilfe


Informationsbroschüre gibt Tipps zur barrierefreien Gestaltung von Naturräumen

Ein 7-köpfiges Autorenteam hat unter persönlichem und freiwilligem Engagement in mehr als einjähriger Arbeit sein Fachwissen zusammengetragen und in der Orientierungshilfe für barrierefreie Naturangebote vereint.
„Die Broschüre soll bei der Planung eines barrierefreien Naturangebotes helfen und eine Übersicht über die unterschiedlichen Gästegruppen liefern.", meint CEDOS Projektkoordinatorin Mag.(FH) Karoline Krauland, die als Koautorin an dem Ratgeber mitgewirkt hat. „Außerdem werden mit Hilfe vieler Fotos die wichtigsten Anforderungen an ein Angebot für alle Menschen übersichtlich gezeigt, z.B. für Wege, Rastplätze, Aussichtstürme oder sonstige Infrastruktur."

Die Broschüre wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und von der Wirtschaftskammer Österreich, unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten zum Thema Barrierefreiheit im Rahmen der Workshopreihe "Barrierefreies Reisen für alle - Eine Chance für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft" herausgegeben.

Ab sofort kann die neue und ausführliche Informationsbroschüre über die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft unter bstf@wko.at, sowie bei der Tourismus-Servicestelle unter barrierefreiesreisen@bmwfj.gv.at bestellt oder hier heruntergeladen werden.DieAutorinnen präsentieren die Broschüre für barrierefreie Naturangebote


Die Autorinnen und Autoren präsentieren stolz ihr Werk
v.l.n.r.: Hermann Gigler (ÖAR), Mag. (FH) Karoline Krauland (atempo-CEDOS), Erika Plevnik (ÖZiV), Mag. Maria Aigner (WKO), DI Johannes Kunisch (oö. Akademie für Umwelt und Natur) Nicht am Bild: Sonja Heitzenberger (access4all), Mag. Verena Langer (Österreichische Naturparke)

 

Geschafft! Der 100-ste barrierefreie Tourismus-Betrieb ist online.

„Steiermark für alle“, die Initiative von Steiermark Tourismus für barrierefreie
Urlaubsangebote, feiert ihr erstes Jubiläum. Das Seminar Hotel RETTER**** wurde von Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer als 100. barrierefreier Betrieb geehrt.Hermann Schützenhöfer überreicht Ulli und Hermann Retter die Urkunde als barrierefreier Tourismusbetrieb

Im Bild rechts: LHStv Schützenhöfer, Ulli und Hermann Retter, Walburga Fröhlich, Georg Bliem - vorne Stefanie Fleck

Urlaub in der Steiermark für alle
Seit 2008 hat sich der steirische Tourismus das Thema Barrierefreiheit in der Initiative „Steiermark für alle“ zum Anliegen gemacht. Analysiert werden mittlerweile nicht nur Unterkünfte, sondern auch barrierefreie Freizeitangebote, die gemeinsam zu einem unvergesslichen Urlaub beitragen sollen. Selbstbeurteilung wird vermieden, weshalb alle Betriebe von ausgebildeten TourismusberaterInnen unter der Organisation von atempo-CEDOS besucht und nach strengen Prüfkriterien vor Ort unter die Lupe genommen werden.
„Eines steht fest“, so Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer, „Tourismusbetriebe,
die an der Initiative „Steiermark für alle“ teilnehmen, sind um Menschen mit Behinderung
bemüht und setzen sich für mehr Barrierefreiheit in ihrem Unternehmen und somit auch in
der Steiermark ein. Verbesserungsvorschläge helfen den Touristikerinnen und Touristikern,
gezielte Maßnahmen für die verschiedenen Gästegruppen umzusetzen.“

Qualität und Individualität gehen Hand in Hand
„Teilnehmende Betriebe haben erfahren, dass es ist nicht ganz so einfach ist, diese
Zielgruppe zu erreichen. Die Urlaubsgäste müssen sich darauf verlassen können, dass
sämtliche Angebote und Bewertungen richtig und aktuell sind, das ist gerade in diesem
Bereich essentiell“, so Steiermark Tourismus-Chef Georg Bliem.
Damit die Gäste auch für sich selbst entscheiden können, ob eine Unterkunft oder ein
Freizeitangebot für sie nutzbar ist oder nicht, stehen alle Analyseergebnisse auf dem Portal
von Steiermark Tourismus detailliert zur Verfügung. Nach zwei Jahren ist zur Sicherung
der Qualität für jeden teilnehmenden Betrieb eine erneute Analyse vor Ort notwendig.

Der 100. Betrieb: RETTER Seminar Hotel Restaurant****
Das renommierte steirische Unternehmen RETTER betont, dass Barrierefreiheit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Geschäftsführerin Ulrike Retter weiß, „es ist nicht damit
getan, barrierefrei zu sein, sondern man muss es auch nach außen hin zeigen und offen
gegenüber den verschiedenen Zielgruppen sein“. Um sich noch besser auf die Gästegruppe
einstellen zu können, plant sie, sich und ihre MitarbeiterInnen über einen Sensibilisierungsworkshop zum Thema Behinderung fortbilden zu lassen.

Potenziale eines barrierefreien Tourismus
Gäste mit Behinderung sind eine wichtige Zielgruppe. Das bestätigen nicht zuletzt auch viele
Studien, die sich mit den Potenzialen eines Tourismus für alle auseinandersetzen. In
Österreich sind 0,89 Millionen Menschen (mit Begleitpersonen 1,78 Millionen Menschen) im
engeren Sinn Menschen mit besonderen Bedürfnissen. 37% von ihnen haben mangels
Angeboten schon auf eine Reise verzichtet und 48% würden gerne häufiger verreisen, wenn
es mehr entsprechende Angebote gäbe.
Projektleiterin bei Steiermark Tourismus ist Frau Veronika Jeitler; Bei CEDOS betreut Frau Mag.(FH) Karoline Krauland das Projekt.

 

 

Caritas Schule Graz gewinnt den Help-Award der Steirischen Schülerunion

"Barrierefreiheit beginnt im Kopf!" ist sich das Gewinnerteam der Caritas Schule Graz sicher und freut sich über den Help-Award und als Hauptpreis einen Erlebnis-Workshop von Cedos.
Beim Siegerprojekt geht es speziell um die Verbesserung von Getränkeautomaten, die vor allem für Menschen mit Behinderung eine erhebliche Hürde darstellen.
Bei der Verleihung des Help-Awards der Steirischen Schülerunion am 21. Mai in der Fachschule für Sozialberufe Caritas Graz, konnte neben der Vizepräsidentin des Landesschulrats Dipl-Päd. Elisabeth Meixner auch Herrn Gemeinderat Mag. Mario Kowald begrüßt werden, die beide ihre Unterstützung für die Anliegen der Schüler zeigten.
Das Thema "Barrierefreie Schule" ist eines der Hauptanliegen der Steirischen Schülerunion im Schuljahr 2009/10. Die größte steirische Schülerorganisation möchte mit der Verleihung des Help-Awards den Schulalltag der Mitschüler mit Behinderung erleichtern und startete daher einen Ideenwettbewerb an den Schulen der grünen Mark.
Die Organisatoren Landesobfrau Marlene Vukmanic und Lena Feldhofer freuen sich, dass sich Steiermarks Schüler zum Thema Barrierefreiheit engagieren. "Mit diesem Projekt haben wir einen wichtigen Meilenstein in Richtung einer barrierenfreien Schule gesetzt. Wir stehen für Ideen, die realistisch sind und auch umgesetzt werden und nicht nur leere Worte bleiben.", so Landesobfrau Vukmanic.Mag.Karoline Krauland überreicht einen Workshop Gutschein an die Gewinner von der Caritas Schule in Graz


Das Siegerteam: Melanie Löffler, David Lanzenbacher, Sebastian Stangl, Claudia Lanzenbacher und Mag. Birgit Grundner - Mag.Karoline Krauland von CEDOS

 

 

 

 

Tausche Barrierefreiheit gegen Gastro-Bedarf

14 Unternehmen und 16 NGOs trafen am Dienstag, dem 4. Mai, im Logistikzentrum der Eine Welt Handel AG aufeinander um Tauschgeschäfte abzuschließen, von denen beide Seiten gleichermaßen profitieren. Getauscht wurden Know-How, Produkte und Dienstleistungen aber auch Arbeitskraft. Die Frage nach Geldspenden war jedoch tabu. Ziel der Veranstaltung war es kreative Kooperationen zwischen Profit-Unternehmen und Non-Profit-Organisationen anzuregen, die nicht auf monetären Mitteln beruhen.atempo Geschäftsführerin Walburga Fröhlich beim Tauschhandel

Die CEDOS-Angebote - insbesondere die Profi-Analysen und Sensibilisierungs-Workshops - waren dabei von Unternehmensseite stark gefragt. Ganze 6 Tauschhändel konnten in den wenigen, speed-dating-ähnlichen Verhandlungssequenzen abgeschlossen werden.
Eingetauscht hat CEDOS dabei Gastro-Ausstattung und Deko-Artikel für das geplante atempo-Lokal, Unterstützung beim Siedeln an den neuen Standort, Möbel, MitarbeiterInnen-Fortbildung und Energieberatung.

Spannender Grund-Tenor von Seite der Wirtschaft: "Wir haben gar nicht gewußt, dass es solche interessanten Angebote zum Thema Barrierefreiheit gibt!" 

 

 

Barrierefreie Ordination:
Gesetzeskonform - praxistauglich - und elegant!

Immer mehr Ärztinnen und Ärzte verabschieden sich vom gängigen Branchenvorurteil, die eigene Praxis barrierefrei zu gestalten, sei bloß eine teure und unnötige Forderung des Gesetzgebers.
Immer öfter setzt sich stattdessen die Erkenntnis durch, dass Barrierefreiheit für Patientinnen und Patienten ein Signal der Kundenfreundlichkeit darstellt. Dazu kommt, dass viele Arbeitsabläufe in einer derart gestalteten Ordination wesentlich funktioneller ablaufen. Und: In Verbindung mit guter architektonischer Planung geraten auch immer mehr Praxen zu regelrechten „Hinguckern", zur perfekten Verbindung von Funktion, Form und Farbe. (Foto: Luttenberger)

Eingang zur barrierefreien Praxis von Dr.UsarEin gutes Beispiel dafür liefert die jüngst eröffnete Ordination von Dr.Kurt Usar in Graz (http://www.doktor-usar.at/), bei der alle nötigen „Zutaten" zusammen kamen:

  • ein Arzt mit einer klaren Botschaft: „Es ist ein Eckstein meiner Praxisphilosophie, auch Menschen mit Einschränkungen der Mobilität oder der Sinnesorgane eine offene und funktionierende Praxis anzubieten."
  • ein Planer, der wie DI Andreas Kanzian nicht bloß „berollbare" Räume zeichnet, sondern - wie man auch auf http://www.andreaskanzian.at/ sehen kann - Lösungen anbietet, die ganzheitlich überzeugen und
  • die Beratung und Werkzeuge von CEDOS mit der gesammelten praktischen Erfahrung von Nutzerinnen und Nutzern mit allen Arten von Behinderung.

 

 

Mehr als verdoppelt hat sich
in den letzten zwölf Monaten
die Zahl der Partner im CEDOS-Netzwerk.

Grafik: Zeitachse auf der deutlich wird das das CEDOS-Netzwerk inzwischen doppelt so groß ist

Die steirische Landesimmobilien Gesellschaft LIG ist der Pionier aus dem Bereich der Wirtschafts-Unternehmen.
Im Gemeindenetz freuen wir uns über den Beitritt von kleinen Gemeinden wie St.Peter im Sulmtal ebenso wie über den der Städte Frohnleiten, Kapfenberg und Mürzzuschlag.

Mit dem Hügelland östlich von Graz und dem Schöcklland erklärten sich erstmals ganze Regionen geschlossen als „bereit für Barrierefreiheit“.
Und mit dem Neuzugang von Werfenweng freuen wir uns erstmals über Verstärkung aus Salzburg.

 

Im Netzwerk sind alle stärker!

Mehr Rechte, mehr Chancen, mehr Lebensqualität - dafür kämpfen die
Anwaltschaften für Menschen mit Behinderung

in KärntenLogo der Anwaltschaft-fuer-Menschen-mit-Behinderung für Kärnten

und in der Steiermark. Logo der Anwaltschaft-fuer-Menschen-mit-Behinderung für Steiermark

 

Behindertenanwalt Mag.Siegfried SuppanBehindertenanwältin Mag.Isabella_ScheifflingerEinen Teil dieser Arbeit von
Maga.Isabella Scheifflinger
(Kärnten) und Mag.Siegfried Suppan (Steiermark) bestimmt der Kampf gegen Barrieren, die viele Mitbürgerinnen und -bürger im Alltag von bestimmten Lebensbereichen ausschließen. Als neuen Mitgliedern im CEDOS-Netzwerk werden ihnen künftig die praktischen CEDOS-Werkzeuge zur Verfügung stehen. Wir freuen uns aber auch besonders darüber, dass die beiden ausgewiesenen Fachleute Ihr Wissen in das CEDOS-Netzwerk einbringen.

 

„Steiermark für alle“ beim Rolliday 2009!

CEDOS-Stand am RollidaySeit Jahren ist der Rolliday der Rollstuhlsport-Event in Deutschland. Erstmals war „Steiermark für alle" - vertreten durch CEDOS - im August 2009 mit einem Informationsstand auf der von über 3000 RollstuhlfahrerInnen besuchten Veranstaltung in Reichshof bei Köln präsent. Eine ideale Gelegenheit, die barrierefreien Unterkünfte und Freizeittipps der Steiermark erfolgreich zu präsentieren und zu bewerben. Zahlreiche Kontakte mit spezialisierten deutschen Reiseveranstaltern, Interessensvertretungen und Hilfsmittelanbietern konnten geknüpft werden.Unter dem Motto „Mobilität spielend verbessern" wurde der Rolliday bereits 2004 ins Leben gerufen und erfreut sich seither großer Beliebtheit.
Mehr Informationen zum Rolliday finden Sie unter www.rolliday.de.

 

Tolle Werbe-Auftritte in Berlin, Dresden und München

Um die barrierefreien Angebote der Initiative „Steiermark für alle" auch in Deutschland zu vermarkten und neue Kunden zu gewinnen, präsentierte CEDOS-Projektkoordinatorin Karoline Krauland im vergangenen Herbst mehrfach die steirischen Angebote in Deutschland. Über zehn Institutionen in Berlin, Dresden und München wurden persönlich besucht. Mit Erfolg konnten Netzwerke geknüpft, MultiplikatorInnen gefunden und Partnerschaften geschlossen werden.

Beim Sommerfest der Lebenshilfe Berlin etwa konnten sich etwa 3500 BesucherInnen über die Initiative „Steiermark für alle" und die teilnehmenden Betriebe informieren und Folder, Karten, sowie Prospekte mit nach Hause nehmen.

Die auf barrierefreies Reisen spezialisierten Reisebüros aus Berlin und Dresden nehmen das Reiseziel Steiermark in ihre nächsten Kataloge mit Freude auf und schlagen interessierten Personen in Zukunft auch Angebote der Initiative „Steiermark für alle" vor. Sowohl Reiseveranstalter, als auch Stiftungen und Werkstätten sind oft auf der Suche nach Unterkünften mit mehreren barrierefreien Zimmern. Besonderen Wert wird bei der Auswahl des Reisezieles auf Akzeptanz und Sensibilität gelegt. Auch persönliche Betreuung wird sehr geschätzt.

An einem Urlaub in der Steiermark bestand seitens der besuchten Organisationen reges Interesse. Diese empfehlen die Initiative gerne auch an andere Einrichtungen und Behindertenverbände weiter.

 

 

„Steiermark für alle“ präsentierte sich auf internationaler Fachmesse!

RehacareDie REHACARE International in Düsseldorf ist die weltgrößte internRehacareationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Integration und Pflege. 48.000 Interessierte, Fachleute und ExpertInnen haben von 14. - 17. Oktober die Veranstaltung besucht. Die Rückmeldungen zur Initiative „Steiermark für alle" waren durchwegs positiv. Im Besonderen gelobt wurde die Möglichkeit, sich als Tourist seine Reise über die Online - Plattform auch individuell zusammenstellen zu können. Neben den zahlreichen Kundengesprächen konnten auch viele Kontakte mit potentiellen PartnerInnen geknüpft werden.

 

 

 

 

Sie leben im Aichfeld? Gut für Sie!

Mobilität ist neben Gesundheit das zentrale Lebensqualität-Thema für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Das regionale Nahverkehrsunternehmen Regionalbus Aichfeld-Murboden liefert seinen Beitrag dazu in geradezu vorbildlicher Weise.

„Wir haben im Herbst alle unsere Einrichtungen auf Barrierefreiheit überprüfen lassen“, so DI Markus Hauser, verantwortlich für die Entwicklung der 1996 gestarteten Initiative Regionalbus Aichfeld. Im Fokus des Barrierefreiheit-Checks stand nicht nur das Regionalbüro in Knittelfeld, sondern auch die Busse und Haltestellen selbst, sowie alle verwendeten Werbemittel und natürlich der Webauftritt. „Darüber hinaus setzen wir noch spezielle Maßnahmen in den Bereichen Infrastruktur, Fahrgastinformation und Stelenbeschriftung um“, so Hauser.

Rechtzeitig handeln

Hintergrund dieser groß angelegten Offensive für mehr Barrierefreiheit ist das Bemühen, für alle Bürgerinnen und Bürger der Region ein verlässlicher Partner für den öffentlichen Verkehr zu sein. Denn Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ist kein freiwilliger Zusatznutzen, sondern wird vom Behindertengleichstellungsgesetz auch rechtlich eingefordert. Wer also rechtzeitig darauf schaut, dass die Kriterien für eine barrierefreie Umgebung erfüllt sind, erspart sich später viel Ärger. Hauser: „Das ist aber bei Weitem nicht der einzige Beweggrund: Wir setzen damit ein starkes Zeichen, dass das Thema in der Region stärker verankert wird.“

Experten beauftragt

Mit der Durchführung der Checks waren die Expertinnen und Experten der Initiative „Cedos – Bereit für Barrierefreiheit“ beauftragt. Das Besondere bei Cedos: Die Checks – also die Überprüfungen auf Barrierefreiheit – werden von Menschen durchgeführt, die selbst mit einer Behinderung leben. So wird beispielsweise die Zugänglichkeit von Gebäuden von Menschen mit einer körperlichen Behinderung durchgeführt, Webseiten werden von Menschen mit Sehbeeinträchtigung gecheckt. Wesentlicher Vorteil der Methode: "Man bekommt ein klares Feedback über das, was wirklich gebraucht wird", so Markus Hauser.

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